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Ich bin ein Opfer. Ein Internet Opfer. Ich bin all das wovor dich deine Großeltern immer gewarnt haben. Ich hänge ständig am Handy. Ich bin auf jeglichen Plattformen die existieren angemeldet. Ich kaufe alles im Internet, bis hin zu meiner Milch für meinen morgendlichen Kaffee. Ich führe eine Beziehung mit Netflix, instagrame alles was mir über den Weg läuft und Twitter reicht mir an Kommunikation für den Tag aus. Wenn ich mich für ein Organ aus meinem Körper entscheiden müsste, wäre es mein Iphone. Ich brauche es! Leider gehöre ich auch zu den Menschen, die ihr Handy einfach nie weglegen können. Hiermit auch eine kleine Entschuldigung an all meine Lieben, die es leider ertragen  müssen, dass ich während einer Unterhaltung, ab und zu auf mein Handy schaue. Ich weiß, dass sollte man nicht machen und es ist unhöflich #sorry. Meistens fällt es mir erst im Nachhinein auf und ich bin mir meiner Schuld und Sucht bewusst!

Für mich ist das Internet die beste Erfindung nach Erdnussbutter. Ich bin froh in Zeiten von PokemonGo, Airbnb und Uber leben zu dürfen. Wir nutzen tagtäglich all die verschiedenen Plattformen und sind uns wahrscheinlich gar nicht bewusst, wie gut wir es eigentlich haben! Du weißt nicht, wie man ein Nintendo Emulator einrichtet? Google es. Du möchtest ein Schokoladen-Chili Eis machen? Klick dich durch Chefkoch. Du hast spontan Lust auf eine Reise? In wenigen Minuten kannst du deinen Flug und deine Unterkunft direkt buchen. Du bist gerade auf einem anderen Kontinent als deine Freunde, möchtest aber unbedingt dein letztes tolles Shopping Schnäppchen zeigen? Whatsapp Video Call und deine Freunde sind immer mit dabei.

Mein #fangirlmood geht sogar soweit, dass das Internet auch beruflich wichtig für mich ist. Ich habe meine Ausbildung in einer Onlinemarketing Agentur absolviert und studiere derzeit Onlinekommunikation. Die Idee zu Oh Zone entstand auch daher, dass ich nicht nur Content konsumieren möchte, sondern auch selber was eigenes im Netz online stellen wollte.

Ich finde es schade, dass Begriffe wie Internet, Iphone und Google in unserer Gesellschaft, immer mit etwas negativem assoziiert werden. Natürlich sollte man, zu all den Dingen immer ein kritisches Auge haben und alles auch ein wenig mit Respekt genießen. Jedoch sind das alles Entwicklungen, die unseren Alltag erheblich erleichtern. Aus diesem Grund möchte ich euch, in diesem Artikel Apps vorstellen, die unsere Welt ein klein wenig verbessern. Vielleicht hilft es das ganze in einem anderen Blickwinkel zu betrachten und wie man die Technik von heute für gute Zwecke einsetzen kann.

 

Will you Share the Meal?

Beim Durchstöbern im Appstore bin ich durch Zufall auf die App ShareTheMeal gestoßen. Aus Neugier heruntergeladen, war ich direkt überzeugt von dem Konzept und ich habe auch gleich eine Mahlzeit für ein Kind gespendet :). Es war noch nie so einfach etwas Gutes zu tun und es geht schnell und easy! Keine Überweisungen, keine Recherchearbeit und kein Hinterfragen was wirklich mit dem Geld am Ende passiert.

Hunger ist das größte lösbare Problem der Welt

Eine Mahlzeit für ein Kind kostet 0.40 € und die Mahlzeiten werden von der United Nations World Food Programme verteilt. Machen wir uns bewusst, dass es nur 0,40 € kostet ein hungerndes Kind für einen ganzen Tag zu ernähren (bitte lies diesen Satz noch mal und mach es dir wirklich bewusst)! Es wird auch gleich angezeigt, wo die gespendete Mahlzeit am Ende landet. 90% aller Spenden werden direkt eingesetzt, um den Hunger zu stoppen! Zum aktuellen Zeitpunkt, zeigt die App, dass schon 10.140.775 geteilte Mahlzeiten gespendet worden sind.

 

Wer macht was?

Animals Liberty war einer meiner ersten heruntergeladenen Apps. Es war die Zeit, in der jeder auf Inhaltsstoffe in Kosmetika geachtet hat. Viele Blogger haben nicht wahllos ihre Produkte in die Kamera gehalten, sondern haben sich bewusst mit den Inhaltsstoffen auseinandergesetzt und erklärt. So habe ich mich dadurch auch mit Inhaltsstoffen beschäftigt und mir Apps wie Codecheck und Animals Liberty heruntergeladen. Für mich sind neben Inhaltsstoffen, der Verzicht auf Tierversuchen von Marken noch wichtiger! Es ist schade, dass wir uns im Jahr 2017, immer noch mit Themen wie Tierquälerei und Tierversuchen beschäftigen müssen und es immer noch Probleme sind, die meiner Meinung nach, die gesellschaftliche Mitte noch nicht erreicht und noch nicht zur Sensibilisierung geführt haben. Wusstest du, dass der Gesetzgeber die ablehnende Haltung zu gesetzlichen Verbesserungen mit mangelndem Interesse am Tierschutz in der Bevölkerung begründet?

Der Verbraucher hat die Macht!

Die App zeigt dir an welche Hersteller auf Grund von Tierquälerei und Tierversuchen im Visier von Boykott Kampagnen steht. Zusätzlich wird eine Alternative aufgezeigt und wo bestimmte Produkte gekauft werden können. Es gibt vier verschiedene Labels:

Grünes Label: Produkte, die mit einem grünen Label markiert sind, sind Tierversuchsfrei und vegan.

Gelbes Label: Diese Produkte sind Tierversuchsfrei aber nicht vegan. Tierquälerei konnte bisher nicht für diese Marken nachgewiesen werden.

Rotes Label: Die Hersteller dieser Produkte erfüllt nicht die Tierschutz Kriterien. Es wird geraten nicht diese Produkte zu kaufen.

Schwarzes Label: Durch fehlende Recherche und mangelnder Aufklärung, können Tierquälerei nicht ausgeschlossen, aber auch nicht bestätigt werden.

 

Ein zweites Leben für Kleidung

Auch wenn Kleiderkreisel auf den ersten Blick nicht wie eine App wirkt, die zur „Verbesserung der Welt“ beiträgt, ist die Idee dahinter jedoch ziemlich ökologisch korrekt und somit auch ein Teil dieser App Runde. Jeder von uns kam bestimmt schon mit Kleiderkreisel in Kontakt. Für Kleiderkreisel an sich könnte man wahrscheinlich einen extra Artikel schreiben. Doch ich möchte die Idee dahinter in den Fokus bringen. „Ich recycle Klamotten“ hört sich wohl nicht so cool an wie „ich nutze Kleiderkreisel“. Die Macher von Kleiderkreisel haben es geschafft aus Second Hand Ware eine Community zu schaffen. Jeder der Kleiderkreisel nutzt, ob als Käufer oder Verkäufer, tut etwas Gutes ohne es zu wissen! Dass die meisten von uns Opfer vom Konsum sind, können wir nicht abstreiten, doch Apps wie Kleiderkreisel helfen der „Wegwerfgesellschaft“ entgegenzukommen und Kleider wieder zu verwerten.

Kleiderkreisel Mission: Wir machen Secondhand zur ersten Wahl – weltweit

Die Aufmachung von Kleiderkreisel ist recht einfach. Nachdem man ein Account erstellt hat, kann es auch gleich schon mit dem verkaufen oder kaufen losgehen. Mir hat Kleiderkreisel immer sehr Spaß gemacht, obwohl es zeitaufwendig ist, bis die Klamotten online sind und der Kommunikation mit anderen KK-Usern. Dennoch bietet Kleiderkreisel eine gute Möglichkeit alte Teile im Kleiderschrank wieder aufzuwerten. Es ist toll das Second Hand zu einem Lifestyle geworden ist!

 

Suche im Web und pflanze Bäume

Ecosia ist eine Suchmaschine, die aus ihren Werbeeinnahmen Bäume pflanzt. Ecosia kann man als Erweiterung für seinen Browser aber auch für iOSAndroidKindle und Windows Phone herunterladen und verwenden. Ich muss gestehen, dass ich Ecosia noch nicht ausprobiert habe. Wahrscheinlich ändert sich das im Laufe der Zeit, während ich diesen Artikel schreibe :). Jedoch finde ich die Idee dahinter so genial und es passt in die Runde der anderen App Vorstellungen. Zum aktuellen Zeitpunkt wurden schon 5.980.800 Bäume gepflanzt. Ecosia glaubt an Transparenz und veröffentlicht monatlich Förderbescheinigungen und Geschäftsberichte. 80% der Werbeeinnahmen werden für die Aufforstungsprogramme genutzt.

“Wir möchten eine Welt erschaffen, in der die Umwelt nicht mehr aktiv geschützt werden muss.”

Im Laufe meiner Recherche zu Ecosia, habe ich die „grüne“ Suchmaschine heruntergeladen und werde diese von nun an nutzen und bin gespannt wie viele Bäume durch meine Suche gepflanzt werden :).

 

Dieser Artikel liegt mir wirklich am Herzen. Ich hoffe, dass dieser Beitrag nicht falsch rüberkommen wird. Ich möchte hiermit nicht zeigen wie “super toll” ich die Umwelt schütze. Ganz im Gegenteil, ich fühle mich meistens selber hilflos, was dieses Thema angeht. Auch ich gehöre zu den Menschen, die gerne helfen möchten es aber irgendwie nie tun. Diese Themen sind wichtig, aber werden auch von mir ganz weit nach hinten verdrängt. Durch die Nutzung dieser Apps können wir alle bewusst oder unbewusst was erreichen und hoffentlich noch viele weitere Social Business Projekte unterstützen!

Welche Apps waren euch bekannt? Oder kennt ihr andere Apps die gemeinnützig und sozial sind? Würdet ihr Ecosia als Suchmaschine nutzen oder bleibt ihr weiterhin auf Google? Habt ihr Animals Liberty schon ausgecheckt und Marken entdecken können die noch Tierversuche machen?

 

*Alle Apps könnt ihr im Itunes Store und im Google Store herunterladen.

** Als Quellen für meine Recherche, habe ich die jeweiligen Webseiten benutzt.

*Werbung da Markierung und Verlinkung

 

18 Kommentare

  1. Hey Helin,
    Ich habe grade diesen Beitrag gelesen und er hat mich so glücklich gemacht! Ich freue mich immer so sehr, wenn es in dieser Welt noch andere Menschen gibt, die versuchen ein bisschen was in der Welt zu verbessern und sich für Tierschutz und Umwelt einsetzten! Ich bin mega begeistert von den Apps und den Beitrag! :* So eine tolle Einstellung. 🙂
    P.s.: Ich liebe Erdnussbutter auch 😀

    xoxo Melissa

  2. Liebe Helin,
    super Beitrag! Ich finde, dass du ein wirklich wichtiges Thema ansprichst.
    Hier sieht man, dass man auch nur mit einer App schon ein bisschen etwas zum Positiven verändern kann in unserer Welt.
    Ich freue mich, bald mehr von dir zu hören!
    Liebe Grüße
    Leonie

  3. Liebe Helin, Deinen Beitrag finde ich toll! Du machst da – wie mehrfach schon kommentiert – auf ein wirklich sehr wichtiges Thema aufmerksam. Finde ich cool, dass Du diesem einen ganzen Blogpost widmest. Dein Stil ist super und deiner Bilder auf der gesamten Website gefallen mir gut 🙂 Weiter so!

  4. Meine liebe Helin,
    wie ich bereits schon erwähnt habe, finde ich das dir der Artikel besonders gut gelungen ist. Auch wenn man vielleicht nicht immer auf diese Dinge achtet, ist es wichtig, dass man immer wieder daran erinnert wird, das es auch möglich ist, mit kleinen Schritten die Welt ein klein wenig besser zu machen. Ich kannte nicht alle Apps und freue mich jetzt umso mehr das du sie vorgestellt hast. Ich denke genau solche Artikel sollten öfters publiziert werden und haben viel mehr Aufmerksamkeit verdient.

    Lieben Gruß,
    Anka

    1. Liebe Anka, vielen Dank für dein Feedback :* Auch ich finde das diese Themen in der Online-Welt viel zu selten angesprochen werden, dass wollte ich ein wenig mit diesem Artikel ändern 🙂 LOTS OF LOVE Helin

  5. Liebe Helin,
    mir hat dein Blogbeitrag richtig gut gefallen – du machst auf ein sehr wichtiges Thema aufmerksam, über das ich persönlich leider viel zu wenig nachdenke. Es ist so einfach, etwas Gutes zu tun und oft sogar kostenlos. Ich habe mir schon vor langer Zeit einen Zugang bei Kreiderkreisel angelegt und auf meiner To-Do-Liste für die vorlesungsfreie Zeit steht unter anderem, dass ich diesen mal wieder zum Leben erwecke.

    Ich liebe eure Fotos und die Gestaltung eures Blogs – macht weiter so! 🙂

    1. Liebe Nathalie, vielen Dank für deinen Kommentar :* Auf meiner To-Do Liste steht auch der Punkt, Kleiderkreisel wieder nutzen :D. Es freut uns wirklich sehr das dir Oh Zone gefällt 🙂 LOTS OF LOVE Helin

  6. Wow, super Beitrag! Wirklicht toll geschrieben und sehr spannendes Thema. Vor allem, da ich mich gerade selbst sehr viel mit diesen Themen auseinandersetze; da kommen mir die Apps wirklich gelegen 🙂

    1. Danke Liz für deinen Kommentar 🙂 Es freut mich wirklich sehr 🙂 Ich würde mich freuen wenn du von deinen Erfahrungen mit den Apps berichten würdest 🙂 LOTS OF LOVE Helin

  7. Dieser Beitrag ist dir wirklich toll gelungen und das mit so einem wichtigem Thema! Jeder sollte sich zumindest einmal Gedanken darüber machen.
    Der Text liest sich absolut flüssig und ich war fast ein wenig enttäuscht, als ich am Ende war.
    Weiter so! 🙂

  8. Liebe Helin,

    danke für diesen tollen Beitrag, ich hab ihn mir direkt abgespeichert, denn die Punkte in denen es um mehr Achtsamkeit auf das WAS konsumiere ich eigentlich (Kosmetik, Lebensmittel,Kleidung) ohne Tierversuche bzw. Tierquälerei steht auf meiner Vorsatzliste für 2017!
    Super geschrieben, vielen Dank und weiter so.
    Lg Sandra

    1. Liebe Sandra, vielen Dank für deinen tollen Kommentar und Feedback 🙂 Ich selber habe auch mehr Achtsamkeit auf meinem Konsumverhalten auf meine Liste GROß geschrieben. Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn du uns von deinen Erfahrungen mit den Apps berichten würdest 🙂 LOTS OF LOVE Helin

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