Wedding bells are ringing in the chapel

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Es ist wieder soweit. Unter den ganzen Briefumschlägen, Rechnungen, und Werbungen. Eine kitschige goldene Hochzeitseinladung.
Bevor wir uns überhaupt für die Personen freuen die heiraten werden, ist der erste Gedankenblitz: „Was zum Teufel soll ich anziehen?!“  Ich glaube wir alle kennen das. Vor allem wenn es Personen sind, denen wir nahe stehen.

Egal ob wir Hochzeiten lieben und mit dem Brautpaar auf der Tanzfläche abrocken oder lieber die Person sein wollen, die ganz hinten im Raum sitzt und einfach nur darauf wartet, dass der Kellner mit der nächsten Weinflasche antanzt und sehnlichst erhofft, dass die Folter aufhört:
Bei beiden Fällen wollen wir uns einfach nur wohl in unserer Haut fühlen. Einfach gut aussehen! Glamourös und ja, genau: Manchmal wollen wir doch wie eine Prinzessin aussehen. (Aber die Art von Kate Middleton, wenn ihr versteht.)
Da aber die meisten von uns, dass in ihrem Alltag nicht machen können, bieten Hochzeiten die perfekte Plattform um uns so schön auszutoben.

Ich persönlich bevorzuge es nicht aufdringlich rüberzukommen. „Schlicht und elegant“ heißt mein Stichwort. Denn was ich in den letzten Jahren gelernt habe ist, egal wie oft ich versuche extravagant und auffällig zu sein, am Ende war ich doch nur auffällig grauenvoll und habe mich total unwohl gefühlt. Deshalb ist diese Variante perfekt für mich. Natürlich muss das jeder für sich selbst bestimmen.

Wie die meisten es wissen, feiern die Türken sehr große Hochzeiten. Mit allem was dazu gehört. Die einen mögen es, die anderen können es nicht leiden. Aber wenn man die Mitte findet, kann man das kulturelle und traditionelle so schön mit den Wünschen der etwas moderneren Hochzeiten verbinden. Und diesen Sommer hatte ich besonders Glück. Denn meine Kindheitsfreundin hatte eine gigantische Hochzeit und ich durfte einer der 5 Brautjungfern sein.

What to Wear:

The Dress

Tiefe Ausschnitte und kurze Röcke  könnten eventuell die Show der Braut stehlen. (Vielleicht beim Junggesellenabschied.)
Dieses Fettnäpfchen sollte man definitiv umgehen und eher Kleider oder Röcke bis zu den Knien bevorzugen. Wichtig ist, dass man vielleicht rausfinden sollte, was die Wunschfarbe der Hochzeit ist. Ich hatte Glück und wir durften anziehen was unser Herz begehrt. Also habe ich mich für ein verziertes Maxikleid mit dünnen Trägern entschieden. Das gefütterte Chiffon war nicht zu viel und auch nicht zu wenig und hat meine Figur, meiner Meinung nach sehr gut betont.
Die Perlen und Paillettenverzierungen haben der häufigen Menge trotz, die Schlichtheit des Kleides nicht gestohlen.
Wenn man also wie ich sanfte Pastelltöne und etwas unauffälligere Kleider bevorzugt, dann würde ich dieses Model vom ganzen Herzen empfehlen, denn ich habe mich den ganzen Tag wohl und wie eine Prinzessin gefühlt. (Bitte entschuldigt die Wortwahl, aber eine bessere Beschreibung fällt mir nicht ein.)

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Jewelry always fits

Wie jeder weiß: Bei einem zu auffälligen Kleid, sollte man eher zu schlichtem oder keinem Schmuck zugreifen. Mein Kleid ist zwar nicht besonders auffällig aber die Perlen und Pailletten haben an sich schon ausgereicht. Dennoch konnte ich nicht ganz widerstehen! Wieder muss ich ganz abstoßend sein und „Diamonds are a girls best friend“ sagen :D. Na ja, es sind zwar keine echten Diamanten aber als ich dieses funkelnde Armreifen gesehen habe, konnte ich nicht anders. Obwohl ich wirklich nicht der Typ dafür bin, hat es doch ganz gut harmoniert.

Wenn jedoch das Kleid die Möglichkeit bietet eine Statement Kette hinzuzufügen, kann das komplette Outfit ein Tick besser aussehen.

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Good brows, good mood

Ein sanftes und dezentes Make-up und ein Nagellack in einem Pastellton. Mit diesem Look kann man nicht viel falsch machen. Jedoch variiert es stark auf das Kleid. (Ja, ich weiß wie oft ich mich wiederhole :D)
Knallrote Lippen auf einer Hochzeit kann natürlich auch sehr elegant rüber kommen. Man muss nur die Mitte finden.
Da ich wirklich schreckliche Erfahrungen mit Friseuren hatte (Hochsteckfrisuren, die nicht mal meine Oma tragen würde) habe ich sie einfach glatt gelassen und habe meine Wahl wiedermal nicht bereut.
Das Make Up wollte ich ebenfalls schlicht lassen und habe helle braun und rosa Töne für meinen Augenmakeup benutzt.
Dieses Jahr hatte ich es ganz besonders mit dem Lipgloss! Matt und dunkel war vorgestern. Glow und Gloss ist von heute!

Auch wenn das Outfit nicht mehr Herbst tauglich ist, sondern eher für eine Sommerhochzeit gedacht war, hoffe ich dass es euch vielleicht bei der Entscheidung der Kleidersuche helfen konnte. Hoffentlich habt ihr es beim Lesen genauso genossen, wie ich beim Schreiben.

Was haltet ihr von besonderen Tagen wie diesen? Was bevorzugt ihr bei eurer Kleiderwahl, dem Makeup oder die Haare. Lasst es mich wissen und schreibt es in die Kommentare 🙂